VfL Ilberstedt: Karsten Smandeck, Ronny Klebba (46. Sebastian Tillmann), Marian Otto, Danny Krahl, Sebastian Backhaus, Tino Nitzer, Benjamin Kuhn, Lars Ziesche (68. Martin Gruschetzki), Martin Gutsche, Christian Gau, Angelo Beude; Trainer: Sven Rose Kader: Christian Hoffmann, Michael Carius, Tom Handke SG Gnadau 1973: Ronny Merker - Florian Feickert, Michael Heinrich - Andreas Böhme (70. Marcus Mohn) - Christian Glode, Thomas Frauendorf (81. Stefan Dübecke) - Nico Steigleder (61. Remo Heider), Steven Hoffmann - Philipp Oppelt, Markus Rasche, Danny Wenzel; Trainer: Sebastian Pape / Mirko Kaube Kader: Christian Kade, Robert Paasch Tore: 1:0 Benjamin Kuhn (6.); 1:1 Markus Rasche (23.); 1:2 Nico Steigleder (43.); 2:2 Angelo Beude (Foulelfmeter, 45.); 2:3 Florian Feickert (57.); 2:4 Markus Rasche (64.); 2:5 Danny Wenzel (73.) Schiedsrichter: Torsten Meiners (SV Lok Aschersleben) - Assistenten: Detlef Ewe (SV Rotation Aschersleben), Wolfgang Siebert (SV Lok Aschersleben) Zuschauer: 80 Auftakt nach Maß, Rasche mit Doppelpack Die SG Gnadau ist mit einem positiven Ergebnis in die neue Salzlandliga gestartet. Beim Vorjahres-Elften Ilberstedt gewann das Team um Sebastian Pape hochverdient mit 5:2 (2:2)-Toren. Trotz einer Ilberstedter Führung war Gnadau über die gesamten 90 Spielminuten die bestimmende Mannschaft, sowohl konditionell als auch spielerisch. Marcus Rasche bescherte der SG mit einem Doppelpack zunächst den Ausgleich (23.) und später eine höhere Führung (64.). Zudem trafen für das Fliederparkteam Nico Steigleder (43.), Florian Feickert (57.) und Danny Wenzel (73.). Strittige Situation bringt mit dem Pausenpfiff den Ausgleich Gnadau legte los wie die Feuerwehr! Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da konnte die SG bereits die erste dicke Chance nach einer Ecke durch Markus Rasche registrieren. Wenig später hatte Philipp Oppelt den Führungstreffer auf dem Fuß, jedoch fehlte seinem Schuss noch die nötige Genauigkeit (5.). Obwohl Gnadau drückte, kamen die Hausherren im Gegenzug mit der ersten Torchance zur Führung. Ein eher harmloser Ball von Benjamin Kuhn sprang zur Überraschung der Gnadauer in die eigenen Tormaschen. Jedoch zeigte sich der Vorjahres-Fünfte unbeirrt, spielte weiter munter drauf los und erzwang sich kurz vor der Pause die längst überfällige Führung durch Nico Steilgleder (43.). Wer dachte die erste Halbzeit sei gelaufen, sah sich getäuscht. Ein Ilberstedter Einwurf rutschte in den Gnadauer Sechzehner durch und sprang dabei in der Folge an die Hand von Steven Hoffmann. Entscheidung: Strafstoß! Eine strittige Situation, weil Hoffmann den Arm angelegt hatte! Angelo Beude ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte doch noch zum 2:2-Halbzeitstand. Ilberstedt nach dem Kabinengang ohne große Gegenwehr Nach dem Kabinengang wurde der Unterschied noch deutlicher. Bei Ilberstedt, die in der ersten Halbzeit kämpferisch noch gut dagegen hielten, ließen die Kräfte nun spürbar nach. Zu selten kam die Rose-Elf noch sporadisch zu Befreiungsschlägen. Der SG boten sich dadurch große Räume. Nachdem Frauendorf eine Rasche-Flanke per Kopf noch knapp daneben setzte (55.), bereitete er nur zwei Minuten später Feickert´s Tor nach tollem Einsatz vor. Denn den Abpraller aus Frauendorfs Zweikampf konnte Feickert ins untere rechte Eck ohne große Gegenwehr einschieben (57.). Markus Rasche und Danny Wenzel schraubten das Ergebnis bis zum Ende noch weiter in die Höhe. Ein absolut verdienter Sieg meiner Mannschaft!, freute sich SG-Coach Pape, der aber noch einigen Verbesserungsbedarf gesehen hat: Noch ist Sand im Getriebe! Wir haben bei den einfachen Bällen noch zu viele Fehler gemacht! Dafür klappte es im Umkehrspiel schon besser. Wir haben gut auf den Gegner geschoben und die Räume eng gemacht!, so Pape weiter. Am kommenden Sonntag bestreiten die Fliederparkkicker ihr erstes Heimspiel. Mit dem SV Einheit Bernburg empfängt man den Tabellenfünften. Die Bernburger, die im letzten Jahr souverän in die Salzlandliga aufgestiegen sind, bezwangen in ihrem ersten Saisonspiel den FSV Nienburg mit 2:0. „Bernburg hat eine starke Offensive. Hier müssen wir ansetzen!“, blickt Pape schon einmal voraus. 14 Uhr wird diese Partie angepfiffen. |
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